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Aktion Laternen Fenster

Thüster Dorfgemeinschaft macht mit bei der Aktion „Laternen Fenster“!

Wir laden alle Thüster ein, sich an der Aktion zu beteiligen.

Hierbei hängt man eine oder mehrere Laternen in ein Fenster, das am besten zu Straße hin zeigt und bringt sie mit Lichterketten oder LED-Teelichtern zum Leuchten. Nun können große und kleine abendliche Spaziergänger die tollen Laternen bestaunen.

Da dieses Jahr in manchen Ortschaften der Martinsumzug leider ausfällt, ist dies vor allem für Kinder eine schöne Alternative mit ihren gebastelten Laternen spazieren zu gehen und die leuchtenden Laternen in den Fenstern zu bewundern.

Ganz im Sinne von St. Martin wollen wir mit Hilfe der Laternen Hoffnung schenken, in dieser schwierigen Zeit.

Die Aktion startet am 1.11.20 und endet am 11.11.20.

Aktion „Laternen Fenster“ von Jennifer Brenzinger

Die Aktion „Laternen Fenster“ wurde von Jennifer Brenzinger ins Leben gerufen. Weitere Informationen sowie eine Bastelanleitung gibt es auf ihrer Internetseite Lichtschneiderei.

Erste Mitmacher*innen haben sich schon gefunden. Auch die Stoppelhopser sind mit dabei.

Damit diese tolle Aktion in Erinnerung bleibt, stellen wir Fotos der „Laternen-Fenster“ hier auf der Internetseite aus. Dazu einfach das Foto mit Angabe des Namens an die folgende E-Mail-Adresse schicken laternen-fenster@thueste.de.

Zuwendung für die Dorfgemeinschaft

Initiative HILFE ZUR SELBSTHILFE WESERBERGLAND
übergibt 350 Euro

35.000 Mund-Nase-Abdeckungen haben 80 ehrenamtliche Näherinnen und Näher in der Initiative HILFE ZUR SELBSTHILFE WESERBERGLAND gefertigt.

Der Spendenüberschuss für die Masken wurde nun an gemeinnützige Vereine und Organisationen ausgeschüttet. Auch die Dorfgemeinschaft Thüste kann sich über eine großzügige Unterstützung freuen. 350 Euro durfte Marcus Flügel, stellvertretend für die Dorfgemeinschaft Thüste entgegennehmen. Das Geld soll für die weitere Gestaltung des Bahnhofsareals genutzt werden.

Marcus Flügel (Mitte) zusammen mit den beiden Mitinitiatoren der Initiative HILFE ZUR SELBSTHILFE WESERBERGLAND, Udo Stenger (links) und Manfred Roth (rechts)

Überwältigendes Interesse

Trotz Regen mehr als 40 Teilnehmer*innen bei Ortsratssitzung

Schon die Einladung war außergewöhnlich. Normalerweise finden Ortsratssitzungen in der heimischen Gastronomie oder Vereinsheimen statt. Nachdem die zwischenzeitlich zum Sitzungssaal umfunktionierte Turnhalle ihrer ursprünglichen Funktion übergeben wurde, musste für die kurzfristig anberaumte Sitzung des Ortsrates ein anderer Corona-konformer Veranstaltungsort gefunden werden.

Das einzige Sachthema und Grund für die Einladung war die Abstimmung über eine Resolution des Ortsrates gegen die Pläne der Firma Rheinkalk im Steinbruch Voska. Da lag es nahe direkt an einer der betroffenen Straßen, auf dem Dorfplatz zu tagen. Doch das Wetter machte der Planung einen Strich durch die Rechnung.
Kurzer Hand wurde die Sitzung dann in die Machinenhalle auf dem ehemaligen Hof Lessat verlegt.

Insgesamt mit Ortsrat und Presse haben mehr als 40 Personen an der Sitzung teilgenommen.

Die vorgeschlagenen Petition wurde in der Sitzung um einen Punkt zur Trinkwasserversorgung ergänzt und zur Abstimmung gestellt. Einstimmig wurde diese dann verabschiedet.

Hier finden Sie die Resolution im Wortlaut:

Resolution gegen die Genehmigung

des Antrags der Firma Rheinkalk GmbH zum Betrieb einer zusätzlichen Brech- und Siebanlage im Steinbruch Voska, Ortsteil Salzhemmendorf.

Die Firma Rheinkalk GmbH beantragt, im Steinbruch Voska eine mobile Brech- und Siebanlage mit einer Leistung von 300 t/h zu betreiben. Der Gesteinsabbau und der Abtransport des gewonnenen Materials sollen an sechs Tagen pro Woche, von 6-22 Uhr erfolgen. Die Firma Rheinkalk setzt dabei vollständig auf den Abtransport des Materials durch Lkw.

Die Genehmigung des Antrags würde für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeuten:

  • bis zu 22 Lkw pro Stunde zusätzlich durch die Orte des Fleckens und dabei auch durch unsere Ortsteile Thüste und Wallensen.
  • zusätzliche Lärm- und Abgasemissionen.
  • erhöhtes Gefährdungspotenzial für Fußgänger, Schüler*innen Weg zum Schulbus sowie bei den Kindergartenkindern auf dem Weg zur Kindertagesstätte.
  • Erschütterungen und damit zu erwartende Schäden an Gebäuden.
  • Wertverlust und verringerte Mieteinnahmen.
  • Verlust an touristischer Attraktivität unserer Gemeinde und damit Einnahmeverluste und somit verringerte Gewerbesteuereinnahmen.
  • Gefährdung der Trinkwasserversorgung bei einer möglichen Verunreinigung der Steiner-Quelle in Salzhemmendorf durch Öl, Diesel, Benzin etc.

Der Ortsrat der Ortschaft Wallensen fordert daher:

  • die Ablehnung des Antrags der Firma Rheinkalk durch das zuständige Gewerbeaussichtsamt.
  • im Fall einer erneuten Beantragung die öffentliche Beteiligung der Bevölkerung und die Berücksichtigung ihrer Interessen.

Der Ortsrat der Ortschaft Wallensen unterstützt die Resolution des Ortsrates der Ortschaft Salzhemmendorf, die ablehnenden Beschlüsse des Fleckens Salzhemmendorf und die Aktivitäten der Bürger*innen-AG Stop Voska.

Der Ortsrat der Ortschaft Wallensen erwartet bei dieser ablehnenden Haltung die Unterstützung durch den Landrat bzw. den Kreistag Hameln-Pyrmont sowie durch die hiesigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten.

Diskussion statt Sport

„Glückauf“ Sporthalle dient als Sitzungssaal

Aufgrund der Corona-Pandemie ruhte bisher der Politikbetrieb. Entscheidungen wurden zunächst vertagt oder online getroffen. Um Ausschuss- oder Beratungssitzungen der Fraktionen auch bei persönlicher Anwesenheit der Mitglieder und Interessierter wieder stattfinden lassen zu können, wurde die aktuell nicht für den Sport genutzte Sporthalle „Glückauf“, in einen sehr weiträumigen Sitzungssaal verwandelt.

Die Fleckenverwaltung hat nicht nur auf ausreichenden Abstand geachtet. Besucher werden vor dem Betreten der Halle auf die geltenden Vorschriften und Maßnahmen hingewiesen. Darüber hinaus muss sich jeder Teilnehmer*in registrieren um bei einem möglichen Infektionsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Auch technische Einrichtungen wurden vorgesehen um den großen Raumverhältnissen gerecht zu werden.

Den Anfang machte der Ausschuss für Kultur, Tourismus und dörfliches Leben.

Ausreichend Abstand bei der Ausschusssitzung